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Schmucker Urlaub und vergessenes Zeitgefühl

Karo
von Karo

Nach 2 erholsamen und sonnigen Wochen am Mittelmeer bin ich nun, was die diesjährigen Musthaves in Sachen Schmuck und Uhren am Strand angeht, um einiges schlauer. Bisher ging ich davon aus, dass man am Strand vielleicht mal ein paar Ohrringe trägt, aber das war es dann auch. Was ich nun aber an den Stränden von Es Trenc, Sa Rapita und Camp de mar erleben durfte, belehrte mich ganz schnell eines besseren.
Es funkelte, glitzerte und davon noch viel mehr. Mindestens drei Ketten passend zum Bikini, lange Ohrringe oder Riesencreolen und mehrere Bettelarmbänder waren überall präsent.

Es erschien mir wie eine Art Wettbewerb und der Strand fungierte als Riesenlaufsteg der Eitelkeiten und Selbstdarsteller. Die ein oder andere Inspiration konnte ich mir auf jeden Fall holen und musste nicht eine der zahlreichen Hochglanz-Magazine bemühen, sondern hatte meine ganz persönlichen Dos und Donts gleich live und in Farbe vor Augen.

Ich fand das ganze zwar interessant anzusehen, aber ob man sich im Urlaub nun auch am Strand mit seinen neuesten Errungenschaften zeigen will, bleibt jedem selbst überlassen. Denn nicht alle Teile überstehen ein Bad im Meer unbeschadet und auch Sonnencreme und Öle hinterlassen durchaus unerwünschte Rückstände, aber solange man das weiß, kann ja eigentlich nichts passieren.

Ein durchaus tolles Phänomen, was ich hier auch noch schnell loswerden muss ist, dass man immer dann merkt, dass die Erholung einsetzt, wenn man nicht weiß welcher Wochentag ist und welche Zeit gerade ist. Man richtet sich nach der Sonnenuhr und dem inneren Gefühl, aber spätestens im Flieger auf dem Weg nach Hause ist es vorbei damit, und es beginnt wieder das hektische Schielen auf die Armbanduhr. Jedes Jahr aufs Neue.