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Die Abkürzungen AM und PM findet man auf Uhren mit digitaler Anzeige in der 12-Stunden-Anzeige sowie auf Flugplänen bzw. Zeitplänen aller Art im Ausland. Besonders verbreitet ist es in den USA. Dort ist das "Zwölf-Stunden-System" üblich, man spricht also nachmittags nicht von 16 Uhr, sondern von 4 Uhr. Um die Uhrzeiten zwischen Tag und Nacht dabei unterscheiden zu können wird AM und PM verwendet. Es wird also dazu gesagt, ob man von morgens/vormittags oder nachmittags/abends spricht. Aber was bedeutet das nun?

Die beiden Abkürzungen stammen aus dem Lateinischen: AM ( Ante Meridiem): bedeutet "vor dem Mittag", PM (Post Meridiem): bedeutet "nach dem Mittag". Es gibt verschiedene Schreibweisen, wie z.B.: AM und PM, a.m. und p.m., A.M. und P.M., A/M und P/M oder AM / PM.

Besonders in englischsprachigen Ländern wie Australien, Neuseeland, Kanada oder den USA wird die 12-Stunden-Zählung verwendet. In Großbritannien aber nicht, dort wird wie überall in Europa (und auch in Deutschland) die 24-Stunden-Zählung (0:00 bis 23:59 Uhr) genutzt (die auch Militärzeit genannt wird).

In der 24-Stunden-Zählung folgt mittags auf 12 Uhr also 12:01 Uhr sowie zur vollen Stunde 13 Uhr. Nachts gibt es in der 24-Stunden-Zählung noch die Besonderheit, dass auf 23:59 dann 00:00 Uhr folgt (in der 12-Stunden-Zählung erfolgt die Umstellung von AM auf PM und anders herum um jeweils 12:00, aber es wird weiter von 12:00 bis 12:59 durchgezählt, dann folgt 1:00).

Nicht nur bei Fahrplänen, sondern auch bei Verabredungen oder Terminen aller Art muss man sich in Ländern mit 12-Stunden-Zählung umstellen. Hilfreich ist dabei eine Uhr mit digitaler Anzeige, weil man hier einfach umstellen kann. Das geht natürlich auch mit dem Smartphone, der Smartwatch oder dem Tablet bzw. dem Laptop

Die 12-Stunden-Zählung geht bis ins Mittelalter zurück. Der Tag wurde ursprünglich in zwei Hälften (Hell und Dunkel bzw. Tag und Nacht) unterteilt, was allerdings ziemlich ungenau war.

Mit Erfindung der Uhr, die für die Bevölkerung vor allem in Form der Turmuhr an den Kirchen in Erscheinung trat, wurde quasi die 12-Stunden-Zählung eingeführt. Wegen der größeren Deutlichkeit hat sich in der Verwaltung sowie in Wirtschaft die 24-Stunden-Zählung durchgesetzt, die heute in ganz Europa und vielen anderen Teilen der Welt Standard ist. In Deutschland ist sogar die Schreibweise von Büro- und Verwaltungszeiten in einer DIN Norm (5008) geregelt.

Auf Uhren mit digitaler Anzeige ist es im Allgemeinen möglich, zwischen 12- und 24-Stunden-Anzeige umzuschalten. Uhren mit analoger Anzeige sind zwar typischerweise im 12-Stunden Modus, es gibt aber durchaus auch Uhren mit 24-Stunden-Anzeige (z.B. Slow Uhren) bzw. einem extra Zeiger für die 24h Anzeige am äußeren Ring des Zifferblattes.

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