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Wie funktionieren Quarzuhren?

Karo
von Karo

Es ist mal wieder an der Zeit unser Uhrenwissen aufzupolieren und deswegen beschäftigen wir uns heute mal mit der Quarzuhr und wie diese eigentlich funktioniert.  Denn die Quarzuhren gehören zu den genausten und zuverlässigsten Uhren, die es so gibt. Aber warum ist das so und wie genau funktioniert das? Im  Mittelpunkt steht ein Energie betriebenes Quarzuhrwerk. Diese Zeitmesser kommen ohne mechanische Elemente aus und  laufen entweder auf voll-elektronischer oder elektromechanischer Basis. Eine Kombination aus Batterie und Quarzkristallen fungieren als Antrieb und bringen die Uhr zum Laufen. Die meisten Batterien müssen nach einer bestimmten Zeit gewechselt werden, es gibt aber auch welche, die mittels Solarenergie betrieben werden und sich bei Tageslicht aufladen. Quarzuhren sind kostengünstig in der Herstellung, was sich natürlich auch beim Verkaufspreis bemerkbar macht. Grund dafür ist der fehlende separate Uhrenbeweger, der auch dafür verantwortlich ist, dass so gut wie keine Gangabweichung zu verzeichnen ist. In der Regel beträgt diese nur wenige Sekunden innerhalb eines Monats.

Und wie läuft das Ganze nun ab?

Ganz einfach: Die Batterie liefert Energie an kleine Zahnräder, die so in Bewegung gesetzt werden. Im Inneren der Uhr sitzt ein Quarzkristall, der wie eine Stimmgabel geformt ist und in einem kleinen Gehäuse im Inneren des Uhrwerks sitzt. Er fungiert als Taktgeber und sorgt dafür, dass die Energie der Batterie in reguliertem Maße an die Zeiger weitergegeben werde. In den meisten Fällen werden Quarzkristall und Batterie durch einen Schrittmotor zusammengehalten. Dieser verrechnet die Impulse des Quarzkristalls mit der Batterie und gibt diese dann gedrosselt an das Räderwerk weiter, das dann letztendlich die Zeiger sehr zielgenau bewegt.

Hier geht es zu den Quarzuhren.