Taschenuhren sind etwas Besonderes – das steht fest! Sie erinnern uns gerne an vergangene Zeiten von denen unsere Groß-und Urgroßeltern früher in ihren Geschichten erzählt haben. Die Taschenuhr wird meist an einer Kette in einer Jacken- oder Hosentasche getragen. Die Damen trugen diese früher sogar oft mit der Kette um den Hals oder um die Taille gehängt. Seit einigen Jahren erfreuen sie sich auch wieder höchster Beliebtheit und gelten als sehr edles und besonderes Geschenk.
In den Jahren um 1500 ähnelten die Taschenuhren noch sehr einer Dose, sodass sie damals als Dosenuhr bezeichnet wurden. Diese hatten bis dahin auch oft nur einen Stundenzeiger. Im Laufe der Jahre wurden jedoch modernere Formen der heute bekannten Taschenuhrform entwickelt, so konnten die Uhren auch mit einem Minutenzeiger ausgestattet werden. Zum Schutz des Zifferblattes und des Glases besitzen viele Taschenuhren einen angebauten Sprungdeckel, Savonnette genannt, der schnell auf und zugeklappt werden kann. Dieser besitzt oft ein extravagantes und eindrucksvolles Design und sorgt so für eine geheimnisvolle Nostalgie. Die Taschenuhren ohne Deckel werden fachsprachlich Lepine genannt.
Die kunstvollen und hochwertigen Uhren wurden und werden noch heute in liebevoller und mühseliger Kleinarbeit gefertigt, sodass sie auch gerne als Schmuckstück getragen werden. Früher waren sie ein Symbol für Reichtum und Noblesse, die sich nur die wohlhabendsten Bürger leisten konnten. Heute kann man schon sehr preiswerte und trotzdem schön verarbeitete Taschenuhren der verschiedensten Marken bekommen. Tissot und Dugena zeigen tolle traditionelle Modelle, die das Herz eines jeden Uhrenliebhabers höher schlagen lassen.
Eine Taschenuhr ist auch immer eine schöne und originelle Geschenkidee für einen lieben Menschen. Vor allem zu einem besonderen Ereignis wie ein Geburtstag, ein Jubiläum oder dem Bestehen des Abiturs und Examen. Lässt man als Highlight noch eine individuelle Gravur einfügen, bekommt die Uhr eine ganz persönliche Note.