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Luxusuhren: Erbstück oder Kapitalanalage

Karo
von Karo

Uhren als Erbstücke
Uhren üben auf viele eine ganz besondere Faszination aus und dienen nicht nur der reinen Zeitmessung. Einige Modelle unter ihnen gewinnen mit der Zeit an monetären sowie emotionalen Wert. Es kann also durchaus vorkommen, dass einige stolze Träger ihre „Lieblinge“ später an die jüngere Generation weiterreichen möchten. Um das Erbstück im funktionalen Zustand zu übergeben, steht in regelmäßigen Zeitabständen eine Revision an. So eine Wartung sollte, laut Kennern, alle drei bis sieben Jahre anfallen. Was ist, wenn die Folgegeneration keinen Gefallen an dem Erbstück findet?Dies ist eine wichtige Frage, die jeder Erbstückbesitzer stets im Hinterkopf haben sollte. Der emotionale Bezug entfällt in dem Fall fast komplett. Hier wird es der Erbe wertschätzen, wenn er einen Zeitmesser überreicht bekommt, der keine Tragespuren oder Beschädigungen aufweist. Denn hochpreisige Uhren gelten als sehr gute Kapitalanlage.

Uhren als Kapitalanlage
Die Überlegung das Erbstück für einen möglichst hohen Wert zu verkaufen, stellt eine völlig andere Intention dar. Auch bei dieser Zielsetzung, sind Wartungen und die kluge Aufbewahrung unabdingbar. Schließlich kann das Reparieren älterer Modelle hohe Summen kosten.
Der Uhrenmarkt hat bereits Kriterien zur Erfassung der Authentizität festgelegt. Uhren im ursprünglichen Zustand (Kategorie 1A) werden als 100 Prozent und Zeitmesser mit ersetzten Teilen (Kategorie 3) als 65 Prozent authentisch bezeichnet.

Ihr merkt also, dass es hier wichtige Regelungen gibt. Die Thematik ist natürlich zu umfassend, um diese in einem einzigen Blogtext zu erläutern. Ich möchte euch dennoch ein paar Tipps an die Hand geben, wie ihr euer Erbstück zur Kapitalanlage machen könnt.

Tipps:

  • Unbedingt mit Uhrmachern und Händlern in Kontakt treten, sich eine Zeit lang auf den Uhrenbörsen umschauen und ein Gefühl für den Markt entwickeln
  • Nicht auf aktuelle Trends achten! Diese sind in der Regel kein Garant für eine gute Kapitalanlage
  • Auf sogenannte „Blue Chips“ setzen. Also bewährte, klassische Modelle. Exoten sind für den Anfang zu riskant.

Jetzt, da ihr  die „passenden“ Modelle besitzt, stellt sich die Frage, wo ihr den größten Verkaufspreis erzielt. In diesem Zusammenhang ist bei den meisten Märkten Vorsicht geboten. Viele folgen keinen festgelegten Regularien und werden für dasselbe Produkt unterschiedlichste Wertabschätzungen tätigen. Renommierte Auktionshäuser hingegen bilden eine verlässlichere Konstante. Zudem begegnen einem dort die zahlungskräftigsten Käufer.

Also jetzt liegt es an euch! Schaut euch auf dem Uhrenmarkt um und macht euch schlau. Wenn ihr diese Punkte beachtet, könnt ihr eure Uhren als gute Kapitalanlage nutzen.