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Natostraps: Vom Funktionsarmband zum Trend

Karo
von Karo

nato_blogDiese typischen Militäruhren haben neben unzähligen Funktionen auch oftmals statt eines Leder- oder Edelstahlarmbands ein Natoband, weil dieses besonders strapazierfähig und robust ist und eben auch besonders kostengünstig. Eine ganze Zeit waren diese Materialien auch tatsächlich nur diesen Uhren vorbehalten. Aber wie es immer so ist, kamen eines Tages Trendscouts auf die Idee, diese Armbänder auch als modische Accessoires zu nutzen und es ist abzusehen, dass das nicht sang und klanglos an den Fashionistas vorbeiziehen wird.

Bei meinen Recherchen im Internet habe ich einen ganz interessanten Hinweis bekommen, wer da eigentlich der Vorreiter war und diese Natobänder aus der Militärwelt in die Zivilisation brachte. Sean Connery, alias James Bond, trug 1965 in Goldfinger seine Rolex am Nylon-Durchzugsband. Damit war der Aufstieg vom Militär-Equipment zum Armband für uhrenbewusste Modeanhänger besiegelt. Zugegeben waren es auch dato eher die Männer, die diese Art von Armband trugen und der Modefaktor hielt sich noch in Grenzen, aber mittlerweile kann man wirklich davon sprechen, dass es sich um Fashionaccessoies handelt, die von Männern und Frauen gleichermaßen getragen werden können. Der Name „Nato Band“ entstand erst später: Das Britische „Ministry of Defense“ definierte einen Standard für Army-Straps aus Ballistic Nylon und gab den Bändern eine NATO-Lagernummer. Mittlerweile werden eben alle Nylonbänder auch als Natoband bezeichnet und es weiß auch jeder was damit gemeint ist.

Die Auswahl an Uhren dieser angesagten Zeitmesser ist mittlerweile recht groß und wer auf preppy steht wird sie lieben. Anführer der preppy Uhren mit Natoband ist Daniel Wellington, aber auch Nixon hat den Puls der Zeit erkannt und in der aktuellen Kollektion überraschendes zu bieten. Wer eher auf die klassische Ursprungsform der Natoarmbanduhr steht, sollte sich mal in Ruhe bei Traser umschauen.

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