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Marken Historie – Hamilton

Karo
von Karo

Der Uhrenmarkt wird heutzutage von einer Vielzahl von Mitbewerbern bedient,  sodass es für die Marken gar nicht so einfach ist, Fuß zu fassen. Doch wer sich einmal näher mit den einzelnen Uhrenherstellern auseinandersetzt, der wird feststellen, es gibt große Unterschiede zwischen den Marken.

Heute dreht sich alles um die Geschichte von Hamilton:
Die Marke Hamilton verbindet seit nun mehr 120 Jahren den amerikanischen Zeitgeist mit der weltweit bekannten Schweizer Technologie.
Bereits im Jahr 1918 vertrauten die Piloten der damaligen Epoche auf die Präzision der Hamilton Uhren. Der damalige erste Luftpostendienst verließ sich völlig auf die gewährleistete Pünktlichkeit. Dies führte dazu, dass im Jahr 1930 die Fluggesellschaft TWA und viele andere Hamilton als offiziellen Zeitmesser festlegten. Hamilton Uhren begleiteten die mutigen Reisenden auf Expeditionen mit herausfordernden Zielen wie den Südpol. So herrschte seit Beginn eine enge Zusammenarbeit mit der Luftfahrt. Verschiedene Fliegerstaffeln in Südafrika, Kanada, Korea und Spanien verdeutlichten diesen Status und machen Hamilton zu einer Lieblingsmarke vieler Piloten. Der führende französische Kunstflugpilot Nicolas Ivanoff ist Markenbotschafter und Beweis dafür, dass auch heute noch Kooperationen zwischen diesen unterschiedlichen Branchen zustande kommen.

Hamilton Uhren und Hollywood standen schon immer in enger Verbundenheit. Die Uhrenmodelle hatten schließlich inzwischen in mehr als 400 Filmen einen Auftritt und begeisterten die Zuschauer. Dies rührt vor allem daher, dass die auffälligen Formen und Designs als Alleinstellungsmerkmal gelten. Als Beispiel trugen die Hauptrollen der Filme: „Stirb langsam“, „Men in Black“ und „Independence Day“ verschiedene Modelle der Marke.
Diese fortlaufende Zusammenarbeit gaben Hamilton das Image eines Begleiters der Filmindustrie. Denn auch Regisseure, Kostümdesigner und Drehbuchautoren trugen vermehrt Hamilton-Uhren. Da Hamilton durch Vielseitigkeit im Sortiment punktet, überzeugten die Uhren die verschiedenen Zuschauer unterschiedlichster Filmgenres. Das bekannteste Testimonial von Hamilton ist und bleibt kein geringerer als der „King of Rock ’n’ Roll“ Elvis Presley, der sich im Jahr 1961 dafür entschied eine Hamilton Ventura im Kultfilm „Blaues Hawaii“ zu tragen. Die weltweit erste batteriebetriebene Uhr fand einen Platz in vielen Szenen des Films. Lange Zeit nach dem genannten Film waren es die MIB Agenten der „Men in Black“ Trilogie, die weitere Uhren von Hamilton populär machten.

Selbst eine enge Zusammenarbeit mit dem bekannten und ausgezeichneten Regisseure Stanley Kubrick kann sich Hamilton auf die Fahne schreiben. Speziell für den Film „2001: Odyssee im Weltraum“ wurde ein besonderes Modell entworfen. Diese Tradition führte sich im Film „Interstellar“ fort, in der Hamilton ein weiteres Modell für einen Film entwarf. So entstand eine Zusammenarbeit mit Christopher Nolan.
Wir werden diesbezüglich sicherlich noch das ein oder andere Mal die wunderbare Welt von Hamilton auf großen Filmleinwänden erblicken, denn genauso wie sich die Filmwelt stetig verändert und mit neuen kreativen Ideen die Menschheit begeistert, genauso wird dies auch Hamilton tun.