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Hamilton Khaki Aviation Converter – Die Kollektion mit Rechenschieber

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von Fynn

Zum Ende des Jahres hat Hamilton nun insgesamt 9 weitere Pilotenuhren für ihre Khaki Aviation Kollektion vorgestellt. Die Marke setzt bei diesen Neuheiten auf Diversität und bringt neben vier Automatikuhren und zwei GMT Modellen auch drei Automatik Chronographen auf den Markt. Der Name Converter kommt dabei nicht von ungefähr.

Rechenschieber-Lünette für Flugkalkulationen

Die Hamilton Khaki Aviation Kollektion ist seit dem ersten Modell der Serie im Jahr 1918 bekannt für ihre Präzision und das klassische Design der Fliegeruhren. Das Highlight der neuen Converter-Uhren ist die Keramik-Lünette mit Rechenschieber-Funktionen. Mithilfe der Skalen auf der Lünette ist es zum einen möglich direkt am Handgelenk relevante Flugdaten wie Geschwindigkeit, Distanz oder Treibstoffverbrauch zu errechnen (die Rechenprinzipien sind die gleichen wie beim E6B Drehmeier, der häufig Teil der Pilotenausbildung ist), zum anderen kann die Lünette genutzt werden, um zum Beispiel Kilometer in Seemeilen, Pfund in Kilogramm, Fuß in Meter oder verschiedene Währungen umzurechnen.

Khaki Aviation Converter Automatik

Das Kernmodell der neuen Converter Fliegeruhren ist die Khaki Aviation Converter Automatik. Sie ist in vier Ausführungen erhältlich, die sich vor allem durch verschiedene Armbänder unterscheiden. Neben der Rechenschieber-Lünette ist die verbaute Spiralfeder mit NivachronTM Legierung. Dieses innovative Material zeichnet sich vor allem durch seine magnetische Wiederstandfähigkeit aus. Gerade im typischen Einsatzgebiet der Khaki Aviation Fliegeruhren – dem Cockpit – ist eine der wichtigsten Anforderungen an eine zuverlässige Uhr, dass ihre Präzision nicht durch Magnetfelder beeinträchtigt wird. Dank dieser Spiralfeder stellt Hamilton sicher, dass das Automatikwerk H-10 im Inneren der Uhr präzise läuft und auch bei Einwirkung von Magnetfeldern eine Gangreserve von 80 Stunden bietet.

Khaki Aviation Converter Automatikchronograph

Um auf die verschiedenen Anforderungen von Piloten an eine Uhr einzugehen, hat Hamilton die Khaki Aviation Converter Automatik außerdem als Chronograph auf den Markt gebracht. Äußerliche Unterschiede sind vor allem die drei Totalisatoren auf dem Zifferblatt, eine zusätzliche Wochentagsanzeige sowie die zwei Drücker am Gehäuserand zur Steuerung der Chronographenfunktion. Im Inneren ist der größte Unterschied die Spiralfeder. Beim Chronographen wird sie nicht wie beim Automatik-Modell mit einer NivachronTM Legierung überzogen, sondern wird aus Silizium hergestellt. Auch dieses Material ist antimagnetisch und sorgt vor allem für eine präzisere Ganggenauigkeit des Automatikwerks H-21-Si.

Khaki Aviation Converter GMT Automatik

Dieses Modell der Converter Serie bietet gerade für Piloten, die bei ihren Flügen eine oder mehrere Zeitzonen überqueren, eine weitere nützliche Funktion. Wie der Name bereits verrät handelt es sich bei diesem Modell um eine Uhr mit GMT-Funktion. Das GMT steht dabei für Greenwich Mean Time, welche seit 1884 als internationaler Null-Meridian definiert wird. Hauptsächlich bezeichnet eine GMT-Funktion einen weiteren Zeiger, der eine zweite Zeitzone anzeigt. Ursprünglich zeigte dieser zusätzliche Zeiger bei GMT-Uhren die Greenwich Mean Time an. Heutzutage ist es bei den meisten Uhren möglich diesen Zeiger auf eine beliebige Zeitzone einzustellen. Bei der Khaki Aviation GMT Automatik kann die zweite Zeitzone mithilfe des schmalen Zeigers mit rot-weißem Pfeil und der 24-Stunden-Beschriftung abgelesen werden.