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Casio G-Shock: Eine Kult-Uhr mit Tradition

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von Fynn

Robust und maskulin im Design, zweifelsohne ein Kind der 80er und bis heute ein echtes Kultsymbol… der versierte Uhrenkenner weiß jetzt schon, von welchem Modell die Rede ist. Natürlich vom Casio-Klassiker G-Shock, der bis heute den Uhrenmarkt in zahlreichen Ausführungen bereichert. Doch egal, in welcher Variante der sportlich-opulente Zeitanzeiger auch daherkommt: Die ursprüngliche Stabilität und Unempfindlichkeit gegenüber äußeren Einflüssen hat sich bislang noch jedes Modell der G-Shock beibehalten.

Innovation aus Japan: Casio als Urheber der G-Shock

Das Unternehmen Casio blickt auf eine langjährige Geschichte zurück und wurde bereits im Jahr 1946 gegründet. Schon von Anfang an konnten die auffällig groß gestalteten Uhren überzeugen – aber erst mit der Casio G-Shock in den 1980ern gelang der weltweite Durchbruch. Als Inspirationsquelle für die besonders robusten, stoßfesten Uhren, die Casio auszeichnen, diente einst ein simpler Gummiball. Ähnlich dieses Prinzips verbirgt sich das empfindliche Uhrenmodul gut geschützt in einem Hohlraum; schwebend und von so manchem Stoß gänzlich unbeeindruckt.

Die Robustheit der Uhren zieht sich bis ins heutige Sortiment von Casio. Hinzu kommen moderne Funktionen und Eigenschaften, die von Höhenmessern über Navigationsfunktionen bis hin zu Bluetooth reichen. Stets mit an Bord: Ein raffiniertes Design, das die Balance zwischen sportlich und auffällig wie kaum ein anderes Uhrenmodell beherrscht – und außerdem dank bequemer Materialien Komfort spendet.

Casio G-Shock: Eine Erfolgsstory, die nie zu enden scheint

Was viele Uhrenfreunde aber nicht wissen: Zunächst stieß die Casio G-Shock aus der Feder des japanischen Unternehmens auf verhältnismäßig wenig Nächstenliebe. Zwar avancierte sie bereits kurz nach dem Erscheinungstermin in den USA zum begehrten Uhrenmodell, die restliche Welt konnte sie aber erst nach einer Neuauflage für sich gewinnen.

Trotz des dann weltweiten Erfolgs der Neuauflage war aber wohl kaum abzusehen, welchen Kultstatus die Casio G-Shock eines Tages erreichen würde. Denn es handelt sich heute nicht nur um einen echten Uhrenklassiker, sondern auch um ein kleines Kultsymbol, das für viele Personen sinnbildlich wie kein zweites für die 80er Jahre steht.

Das erste Modell der Casio G-Shock trägt den Beinamen DW 5000C. Die meisten Bezeichnungen für Uhren aus der Feder von Casio sind bis heute eine Kombination aus Buchstaben und Zahlen – einige Kollektionen tragen überdies einen Beinamen wie „Mudman“ oder „Raysman“, welche die maskuline Optik hervorheben. Auch eine Neuauflage des Klassikers, die heute als Casio G-Shock The Origin bekannt ist, wird nach wie vor gern der Uhrensammlung von Nostalgikern und Uhrenkennern hinzugefügt. The Origin verfügt in der neuen Version beispielsweise über Bluetooth und kann sich so mit dem Smartphone verbinden. Der Spagat zwischen einer modernen Ausstattung und dem bewährten 1980er-Jahre-Design ist Casio hier definitiv gelungen.

Outdoorexpedition mit Bravour: Die Master of G Kollektion

Überstehen Casio G-Shock Modelle noch heute einen Sturz aus mehreren Metern Höhe? Zwar ist es für den Uhrenfreund viel zu schade, das absichtlich auszutesten, doch die Antwort würde vermutlich „Ja“ lauten! Insbesondere gilt das für die Master of G Kollektion, deren Uhren schlammresistent sind und so manchen Outdooreinsatz mit Lässigkeit meistern würden. Das liegt einerseits an der dicken Gummischicht, die sowohl das Gehäuse als auch die Knöpfe vor äußeren Einflüssen schützt, und andererseits an dem dicken Stahlgehäuse der Uhr. Zudem ist die Lünette durch Materialien wie Polyurethan oder Neopren zusätzlich gesichert.

Durch das ausladende Design sind diese Casio G-Shock Uhren nicht nur auffällig, sondern auch für große Handgelenke geeignet. Weiterhin bleiben sie dank der integrierten Display-Beleuchtung auch unter widrigen Umständen gut ablesbar und begeistern selbst den Wassersportler durch ihre Wasserdichtigkeit von 20bar.

Kooperationen: Casio G-Shock und Trendmarken

Nicht nur die komplett eigenen Modelle, sondern auch in Kooperation gefertigte Zeitanzeiger machen die Casio G-Shock immer wieder aufs Neue interessant. So gab es beispielsweise im Jahr 2018 bereits zum dritten Mal eine Kooperation mit der LA-Marke „The Hundreds“; diesmal anlässlich des 35. Jubiläums der G-Shock. Als absichtliches Understatement gefertigt, besticht das neue Modell durch die typische „80er-Silhouette“ und ein vorwiegend schwarzes Design.

Auch einer Kooperation mit der Jazz-Marke Blue Note Records verdankt der Uhrenfreund ein außergewöhnliches Modell: Die GST-B100BNR aus Edelstahl, deren Armband durch das typische Blau der Partnermarke ansprechend akzentuiert wird. Das Jazz-Label aus den späten 1930er Jahren ist auch der Grund dafür, dass die Uhrenverpackung über Fotomotive aus der Welt der Jazzmusik verfügt. Die ungewöhnlich gestaltete Uhr ist limitiert und daher gerade für Sammler ein echtes Schätzchen.