In Deutschland wurde die jetzt gültige Zeitumstellung von der Normalzeit - oder der "Winterzeit", wie sie von vielen bezeichnet wird - auf die Sommerzeit im Jahre 1980 eingeführt.
Ein wichtiger Grund war zum Einen die Anpassung an viele Nachbarländer, die diese Regelung bereits früher eingeführt hatten, und zum Anderen war man der Überzeugung mit dieser Regelung durch eine bessere Nutzung des Tageslichts Energie sparen zu können. Diese Überlegung war insbesondere noch eine Nachwirkung aus der Zeit der Ölkrise in Deutschland 1973.
Von 1950 - 1980 gab es in Deutschland keine Sommerzeit, jedoch existierten vor diesem Zeitraum bereits mehrere Sommerzeiten, so gab es 1947 neben der Sommerzeit sogar eine Hochsommerzeit. Eingeführt wurde die Zeitumstellung aber erstmals 1916 in Irland.
Die Zeitumstellung ist in Deutschland durch das
Zeitgesetz vom 25. Juli 1978
in der geänderten Fassung vom 13. September 1994 geregelt.
Bis zum Jahr 2001 einschließlich, gab es regelmäßig Verordnungen, die die Zeitumstellung
für die folgenden Jahre geregelt hat (z.B.
ZeitVo von 1997).
Seit dem Jahr 2002 gilt
diese neue Regelung.