| Automatikuhren sind mechanische Armbanduhren, bei denen die Feder durch einen Rotor bei Armbewegungen des Trägers aufgezogen wird.
Der zumeist kugelgelagerte Rotor bleibt bei Bewegungen des Uhrgehäuses aufgrund seiner Massenträgheit und der Schwerkraft im Raum stehen, so dass ein Drehmoment auf den Aufziehmechanismus ausgeübt wird, dabei wird die Feder typischerweise in beide Drehrichtungen (bidirektional) aufgezogen.
Durch Drehbewegungen des Rotors senkrecht zur Achse kommt die Exzentrizität desselben zum Tragen. Meist ist der Rotor nur halbkreisförmig ausgebildet, weshalb sein Schwerpunkt nicht mit seiner Achse zusammenfällt. Wenn die Uhr nun nur leicht aus der Horizontalen gedreht wird, genügt dies u.U. bereits für eine 180-Grad-Drehung des Rotors. Wenn die Uhr bereits voll aufgezogen ist, verhindert eine Rutschkupplung (sog. Bridge) ein überdrehen der Zugfeder. |