Junghans Mega Solar Funk - Lebenszeit?

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jauno
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Junghans Mega Solar Funk - Lebenszeit?

Beitrag von jauno » 01.06.2013, 19:03

Hallo Junghans Fans.

Vorgeschichte:
Ich habe seit 10 Jahren eine Junghans Mega Alu Funk getragen und hatte nie Probleme, außer mit dem Verschleiss des Armands. Dies gibt es nun nicht mehr zu kaufen und auch ist die Uhr mittlerweile ziemlich verkratzt. Ich bin Junghansfan, also schaute ich mich beim Uhrmacher um. Eine Junghans Funkuhr sollte es sein. Mir gefiel vom Design die Ceramic Solar. Schluck! 1000 Euro. Das war mir dann doch zu viel, also ersteigerte ich eine Mega Ceramic Solar aus dem Jahr 2000. Sammlerstück und wie neu.

Frage:
Ich habe mich ein wenig eingelesen und erfahren, dass die Junghans Solaruhren dieser Epoche einen Akkupuffer (NiMH?, NiCd?) haben, der nach einer bestimmten Anzahl von Jahren aufgrund der physikalischen Gesetze langsam stirbt. Damit wird auch die Uhr langsam funktionslos, obwohl sie vom Werk her noch Jahre oder Jahrzehnte weiterlaufen könnte. Auch habe ich erfahren, dass diese Pufferakkus nicht zu wechseln sind, sondern nur die kompletten Werke, was eine Reparatur sinnlos macht. Ist das so korrekt?

Zweite Frage:
Wenn die Laufzeit einer Solaruhr auf die Laufzeit ihres Akkus begrenzt ist und dieser fest in der Uhr verbacken ist, sollte man dann wirklich eine Solaruhr kaufen? Batteriewechsel alle 5 Jahre wie bei meiner Mega Alu macht dann doch mehr Sinn, oder? Oder anders: Warum baut Junghans Uhren für die Ewigkeit mit sterblichen nicht austauschbaren Bauteilen?

Gruß
Norbert

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Arno
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Re: Junghans Mega Solar Funk - Lebenszeit?

Beitrag von Arno » 02.06.2013, 06:41

Hallo Jochen,


ich fange mit der Beantwortung andersherum an, denn die Antwort auf die zweite Frage ergibt auch die Antwort auf die Erste.


Warum sollte Junghans Uhren für die Ewigkeit mit nicht auswechselbarem Akku bauen ?


Ich glaube, es gibt kein Produkt auf der Welt, dass mit dem Hintergedanken verkauft wird, dass der Kunde nie wieder etwas von dieser FIrma kauft.

Aber genau das unterstellst du Junghans! Wenn eine Uhr EWIG hält, brauche ich keine Zweite! Batterien werden nicht benötigt, die Elektronik ist wartungsfrei. Alle kaufen eine Junghans - Funkuhr. Das wäre das Ende der Uhrenindustrie wie wir sie kennen...

Ein weiterer Grund für nicht austauschbare Teile ist, dass die Produktionskosten von Platinen unter Umständen extrem gesenkt werden können.


Bei der Frage, ob es stimmt, dass der Akku nicht austauschbar ist, sondern nur das gesamte Uhrwerk, gibt es keine pauschale Antwort. Es kommt darauf an.

Hier habe ich eine Seite im Web gefunden. Auf dieser Seite sieht man, dass die Junghans-Mega-Solar-Modelle über die Jahre hinweg mit verschiedenen Uhrwerken und erst recht mit verschiedenen Akkumulatoren ausgestattet wurden. Entsprechend können bestimmte Akku´s getauscht werden und andere eben nicht.

http://www.abcde.de/solaruhren_ersatzte ... ghans.html




Gruß
Arno :wave:
Die Zeit mag Wunden heilen, aber sie ist eine miserable Kosmetikerin.
-MARK TWAIN-

Jurgen
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Re: Junghans Mega Solar Funk - Lebenszeit?

Beitrag von Jurgen » 15.06.2013, 14:13

Hallo,

leider muss ich hier eine Warnung vor demKauf von Junghans-Uhren aussprechen.
Ich habe mir im März 2007 eine Junghans Mega Solar Keramik Uhr gekauft und dachte, für die EUR 990,00 lange Freude daran zu haben. Hatte ich bis vor einigen Monaten auch. Doch dann wurde der Akku immer schwächer, die Ladezeit hielt erst nur wenige Stunden und ist nun auf ca. 30 Minunten gesunken (nach Vollaufladung!)!

Ich habe die Uhr ins Junghans-Werk eingeschickt, doch leider wurde mir mitgeteilt, dass die Uhr nicht reparierbar sei, weil es ein von einem Vorlieferanten gekauftes Ersatzteil nicht mehr gibt. Ganz großzügig bot man mir für den Kauf einer neuen Uhr 20% Rabatt an, aber nur, wenn meine alte Uhr im Werk bleibt.

Natürlich habe ich das Angebot nicht angenommen, denn eine Junghans-Uhr kommt mir nicht mehr ins Haus bzw. an den Arm.

Von der Qualität der Junghans-Funksolaruhren und dem Umgang des Werkes mit (nun ehemaligen) Kunden bin ichdoch sehr enttäuscht!

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jgobond
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Re: Junghans Mega Solar Funk - Lebenszeit?

Beitrag von jgobond » 15.06.2013, 14:54

Jurgen hat geschrieben:... leider wurde mir mitgeteilt, dass die Uhr nicht reparierbar sei, weil es ein von einem Vorlieferanten gekauftes Ersatzteil nicht mehr gibt.
das ist kein spezielles Junghansproblem, sondern ein "Phänomen" das man bei allen Quarzuhren findet, auch wenn nun die 6 Jahre in Deinem Fall schon recht kurz sind.
Uhren mit fest eingebautem Akku sind sowieso äußerst problematisch. Das werden alle iphone-Nutzer noch feststellen, sobald sie nicht mehr alle 2-3 Jahre hinter einem neuen Gerät hergeiern.
Mein Rat: keine Uhr ohne handelsüblichen oder gar mit fest eingebautem Akku. Auch keine Quarzuhr über 400,- (Ausnahme vielleicht Tag Heuer, Omega, Breitling)
Am besten eine solide mechanische Uhr.
Ist immer noch das beste...
LG
Manfred

PedroCain
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Re: Junghans Mega Solar Funk - Lebenszeit?

Beitrag von PedroCain » 16.12.2013, 11:12

jauno hat geschrieben:Hallo Junghans Fans.

Vorgeschichte:
Ich habe seit 10 Jahren eine Junghans Mega Alu Funk getragen und hatte nie Probleme, außer mit dem Verschleiss des Armands. Dies gibt es nun nicht mehr zu kaufen und auch ist die Uhr mittlerweile ziemlich verkratzt. Ich bin Junghansfan, also schaute ich mich beim Uhrmacher um. Eine Junghans Funkuhr sollte es sein. Mir gefiel vom Design die Ceramic Solar. Schluck! 1000 Euro. Das war mir dann doch zu viel, also ersteigerte ich eine Mega Ceramic Solar aus dem Jahr 2000. Sammlerstück und wie neu.

Frage:
Ich habe mich ein wenig eingelesen und erfahren, dass die Junghans Solarmodule dieser Epoche einen Akkupuffer (NiMH?, NiCd?) haben, der nach einer bestimmten Anzahl von Jahren aufgrund der physikalischen Gesetze langsam stirbt. Damit wird auch die Uhr langsam funktionslos, obwohl sie vom Werk her noch Jahre oder Jahrzehnte weiterlaufen könnte. Auch habe ich erfahren, dass diese Pufferakkus nicht zu wechseln sind, sondern nur die kompletten Werke, was eine Reparatur sinnlos macht. Ist das so korrekt?

Zweite Frage:
Wenn die Laufzeit einer Solaruhr auf die Laufzeit ihres Akkus begrenzt ist und dieser fest in der Uhr verbacken ist, sollte man dann wirklich eine Solaruhr kaufen? Batteriewechsel alle 5 Jahre wie bei meiner Mega Alu macht dann doch mehr Sinn, oder? Oder anders: Warum baut Junghans Uhren für die Ewigkeit mit sterblichen nicht austauschbaren Bauteilen?

Gruß

Norbert
Wenig verwirrend .. Ich denke, dass die Nutzung von Solar Uhr wird das Problem zu lösen, aber ich bin immer noch nicht sicher ..

james77
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Re: Junghans Mega Solar Funk - Lebenszeit?

Beitrag von james77 » 30.04.2015, 12:11

Hey wenn du Probleme mit der Anlage, hast dann lass sie doch einfach überprüfen.
Es gibt genung Anbiter wie http://www.envaris.de/messen-pruefen/ die dies für sich übernehmen.
Würd mich da einfach schlau machen bevor du Verluste hast und dies nicht bemerkst.

FritzPutzi
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Re: Junghans Mega Solar Funk - Lebenszeit?

Beitrag von FritzPutzi » 12.04.2016, 19:45

Also, ich habe lange online gesucht und habe dann einen Uhrmacher gefunden, der meine RAG-Jubiläeumsuhr "Junghans Mega Solar Ceramic Funkuhr" zu einem unglaublich günstigen Preis instand gesetzt hat. Und zwar hat er den altersschwachen Akku ausgetauscht.

Ich hatte ihm vorher eine andere Armbanduhr zur Reparatur gegeben, die mich bei 2 Uhrmachern 60,00 € gekostet hätte, wobei er mir incl. neuer Batterie nur 1/6 dieses Betrages "abknöpfte" !! Habe dann gefragt, ob er die oben genannte mit neuem Akku ausrüsten könne - hatte er noch nicht gemacht, aber: Auch jetzt wurde ich positiv überrascht, besonders preislich, aber auch insgesamt...
Siehe: www.uhren-born.de

inselfan
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Re: Junghans Mega Solar Funk - Lebenszeit?

Beitrag von inselfan » 14.03.2017, 00:26

Besitze eine Junghans Mega Solar Ceramic 018-1504 aus dem Jahre 1998! Die lief treu und brav bis 2016, wobei sich da zunehmend eine stark verkürzte Dunkelgangreserve bemerkbar machte. Sie stellte sich bei günstiger Großwetterlage auch hier auf den Kanaren ausreichend oft! Nun sind 18 jahre eine stolze Zeit, vor allem für den Akku. Dieser ist angeblich nicht mehr auswechselbar. Mit etwas Mühe bekommt man eine Anleitung, wie die Uhr mit Hilfe von Druckluft zu öffnen ist, um sich das ganze erst mal anzuschauen. Das war wirklich nicht leicht, im Endeffekt war der Dichtring fürs Glas beschädigt. Einen Akku CT1616, der kompatibel zum verbauten sein soll, zu besorgen, ist kein Problem. Das Wechseln erfordert etwas Geschick, Werkzeug und einen feinen Lötkolben. Dann lief das stolze Stück wieder. Das Glas habe ich eingeklebt, weil ich den passenden Dichtring nicht auftreiben konnte. Was ich mir nicht vorstellen kann, daß dieser Akkuwechsel von Junghans nicht durchgeführt werden kann! Ich halte deren Reparaturgeschäftsmodell für eine Art Beschäftigungsbeschaffung für ihre Serviceabteilung. Das Kermikarmband hält auf Grund des PU-Trägermaterials auch nur 4 jahre, dann kostet die Reparatur auch einen satten Einhunderter. Habe dann einen Lieferanten des PU-Trägers gefunden, der Wechsel der einzelnen Glieder ist dann eine glitschige Spülmittelangelegenheit, aber es funktioniert.
Was bleibt, ist ein sehr zwiespältiger Eindruck dieser Firma, ein gutes Produkt mit sehr durchwachsenem und teuren Service!

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JLC
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Re: Junghans Mega Solar Funk - Lebenszeit?

Beitrag von JLC » 14.03.2017, 10:03

Die Meine läuft noch sehr gut.

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Viele Grüße

JLC
Bernd

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HaPe
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Re: Junghans Mega Solar Funk - Lebenszeit?

Beitrag von HaPe » 14.03.2017, 10:34

Wenn ich da auf das Datum schaue geht die ja ziemlich vor. :shock:
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Re: Junghans Mega Solar Funk - Lebenszeit?

Beitrag von JLC » 14.03.2017, 11:35

Nee, ist die Sekunde.

Die Uhr hat einen Drücker zum Wählen.
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Viele Grüße

JLC
Bernd

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Re: Junghans Mega Solar Funk - Lebenszeit?

Beitrag von JLC » 14.03.2017, 11:40

Ich nehme die Uhr gerne wenn ich Tests mache.
Unbestechliche Quartzgenauigkeit.

Hier zum Beispiel habe ich Chronometer gegen Chronometer getestet.

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Viele Grüße

JLC
Bernd

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Re: Junghans Mega Solar Funk - Lebenszeit?

Beitrag von HaPe » 14.03.2017, 11:56

Mist, ertappt. :oops:
Wieder was dazugelernt. :thumbup:
Ich bin Mitglied von PETA:
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Ipapitter
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Vorsicht vor den Junghans Werbeversprechen!!!

Beitrag von Ipapitter » 26.04.2019, 12:42

Ich besitze seit 1994 eine Junghans Mega Solar Uhr. Es handelt sich um eine Uhr mit dem Gehäuseaufdruck 214310308, eine Uhr, die in den 1990er Jahren mit dem Werbeversprechen „Eine Uhr, die immer läuft und niemals falsch geht“ beworben wurde. Diese Uhr hatte meine Frau mir zur Hochzeit geschenkt.
Leider ist an meiner Uhr offensichtlich der Akku defekt. Jedenfalls läuft diese Uhr nicht immer, sondern bleibt gelgentlich stehen. Wird diese Uhr dem direkten Sonnenlicht ausgesetzt, läuft sie nach einiger Zeit wieder und nimmt auch offensichtlich das Zeitsignal auf. Telefonisch bekam ich die Auskunft, dass bei „dieser alten Uhr“ keine Reparaturen mehr vorgenommen werden können.

Diese „alte Uhr“ hatte einmal den stolzen Preis von 1100,00 DM entsprechend rund 563 €. Es war somit keine „Billiguhr“ gewesen und von einem deutschen Premium-Hersteller hätte ich eine solche Antwort nicht erwartet. Ich weigere mich, diese teure Uhr dem Elektronikschrott zuzuführen.
Es ist schon sehr eigenartig zu hören, dass die "deutsche Fa. Rolex" keine Reparaturmöglichkeiten an Ihren ehemals teuren Premiumuhren mehr vornimmt, ja nicht einmal zum Austausch der Akkus (die logischerweise nicht ewig halten) in der Lage ist. Der Hammer ist jedoch ein Anruf von heute von einer Mitarbeiterin bei Junghans. Man bot mir beim Neukauf einer Uhr einen "Rabatt" von 25% an. Warum sollte ich mir nochmals eine teure Uhr kaufen, Zeitzwiebeln die man auf jedem Flohmarkt für 5 € kaufen kann, tun es auch.

althans
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Re: Junghans Mega Solar Funk - Lebenszeit?

Beitrag von althans » 01.05.2019, 13:32

Meine Junghans Mega Solar habe ich 2004 erworben und seitdem täglich getragen. Die beste Uhr, die ich je hatte.
Bis zum Herbst 2018. Dann zeigte sie plötzlich die Anzeichen, die sich laut Anleitung bei zu geringem Ladestand des Akkus einstellen. Kannte ich bisher noch nicht, die Uhr war immer in Betrieb. Innerhalb von 2 Tagen war dann ganz Schluss.

Ich bin damit zum lokalen Junghans-Uhrmacher gegangen. Der wollte die Uhr nicht einmal öffnen, sondern konnte nur anbieten, sie ins Werk zu Junghans einzuschicken zwecks Diagnose. Das wurde dann gemacht und nach ca. 2 Wochen kam die Rückmeldung: Die Uhr braucht eine komplette Revision, um sie wieder flott zu bekommen. Kostenpunkt: 298 Euro! Das übersteigt knapp den Preis, den ich seinerzeit für die Uhr bezahlt habe! Ich habe das Angebot nicht angekommen und mich innerlich schon von meiner geliebten Mega Solar verabschiedet.

Dann habe ich in den Weiten des www gesucht und bin u.a. in diesem Forum, genauer gesagt in diesem Thread fündig geworden. Dort berichtet ein Nutzer von seinem vergleichbaren Problem und auch von einer Lösung in Person des Uhrmachers Peter Born (uhren-born.de).
Da ich aufgrund der Art und Weise, wie sich der Stillstand meiner Mega Solar entwickelt hatte, davon ausgegangen bin, dass es sich nur um ein Akku-Problem handelt, habe ich Kontakt mit Herrn Born aufgenommen.

Herr Born bot an, den Austausch des Akkus in seiner Werkstatt vorzunehmen, nicht ohne zuvor auf alle möglichen Risiken hinzuweisen die dieser Eingriff mit sich bringen kann und natürlich ohne Erfolgsgarantie - evtl. ist es ja doch nicht (nur) der Akku. Ich habe es darauf ankommen lassen, denn die von ihm genannten Kosten für den Eingriff (rund 50 Euro inkl. Akku und Versand) waren verglichen mit dem Junghans-Werk-Preis für die angeblich erforderliche Komplett-Revision doch sehr moderat.

Ergebnis: Ein Lob auf das Uhrmacherhandwerk und vor allam ein Lob auf Herrn Born: Meine Mega Solar läuft wieder!

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