Meine "erste" Uhr (Rover&Lakes Mastertime Skelett)

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Breitling1998
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Re: Meine "erste" Uhr (Rover&Lakes Mastertime Skelett)

Beitrag von Breitling1998 » 03.05.2016, 13:51

Hallo JLC,

Danke für deine Antwort.

Aber was ich mich noch Frage ist "wie viel Handarbeit steckt in einer Uhr/im Uhrwerk"?
Rolex baut das Uhrwerk selbst zusammen, richtig? (Aber auch mit Maschinen gefräßt oder?)
ETA Werke (praktisch eine Art Werk das woanders gefertigt wird und nur zugeliefert wird?) werden mit Maschinen gefräst aber mit der Hand zusammen gebaut sind aber nicht so gut wie andere mit mehr Handarbeit?
Wäre nett von dir wenn du mich dies bezüglich aufklären könntest. (Weil ich in der Regel Breitling schöner finde als Rolex, allerdings doch lieber eine Rolex nehmen werde weil die Qualität insgesamt durch das Werk dort besser ist, oder liege ich damit falsch oder ist das wieder von Modell zu Modell unterschiedlich?

Wäre auch super wenn du hier so eine Art Rangliste erstellen könntest was Qualitativ (auf Langlebigkeit mit keiner Belastung, praktisch nur zum Spazieren getragen wird bezogen) so die Reihenfolge ist von den einzlenen Werken...

Rolex
JLC
Omega
ETA

(Nur so eine Vermutung, auf jeden Fall ist Rolex > ETA wenn ich mich recht entsinne ohne Ausnahme oder?)



Und woran kann ich erkennen ob ein Werk nun per Handzusammen gesetzt ist oder mit einer Maschine? (Abgesehen vom Preis, weil "teuer" fängt ja bei jedem wie du schon gesagt hast an ganz Unterschiedlichen Punkten an)

LG Philipp

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JLC
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Re: Meine "erste" Uhr (Rover&Lakes Mastertime Skelett)

Beitrag von JLC » 03.05.2016, 16:52

Hey Philipp,
zur erste Frage: Das hängt vom Hersteller ab, und gleitet gleich in Deine 2te Frage über.
Rolex, bei diesen Werken wird nicht mehr viel von Hand gemacht. Bei über 800.000 verkauften Uhren pro Jahre ist eine ausschließliche Handarbeit nicht mehr möglich.
Rolexwerke sind genau genommen veraltet. Laufen aber hervorragend.

Bei der ETA fallen die Werke, auf Bestellung, vom Band.
Dafür sind diese Werke aber sehr gut und robust.

Welche Werke nun besser sind, Rolexwerk oder ETAwerk für Breitling, das muss man für sich entscheiden, wobei man aber bei der ETA auch auf die unterschiedlichen Qualitäten aufmerksam machen muss.
Nimmt man ein ETAwerk in Chronometer-Qualität und vergleicht das mit einem Rolexwerk, dann nehmen sich diese Werke nicht viel.

Für mich, o.k. mit etwas Vorbelastung, sind Jlc-Werke noch richtige Manufakturwerke.
Da wird nichts zugekauft und fast alles von Hand gemacht. Zumindest der Zusammenbau der Werke.
Viele Grüße

JLC
Bernd

Breitling1998
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Re: Meine "erste" Uhr (Rover&Lakes Mastertime Skelett)

Beitrag von Breitling1998 » 03.05.2016, 18:02

Hallo JLC,

Wie immer bedanke ich mich erstmal.

Was wird denn nun bei Rolex mit der Hand gemacht und wofür zahle ich denn dann so viel Geld wenn ich eine Uhr kaufe wenn es nicht mit der Hand zusammen gesetzt ist oder ist es das? Falls nicht, was macht denn dann Luxusuhren so gut? Das Uhrwerk von der Konstruktion her, die Materialien? Für mich ist halt gerade nicht ersichtlich wo der große Unterschied ist im Vergleich zu einem Made in China oder Russia Automatik Uhrwerk ist...

Wie sieht das eigentlich aus, mit den Automatikuhren, wenn man die Uhr nicht oft trägt (1x pro Woche) soll man sie in einen Uhrenbewegerpacken oder einfach einmal pro Woche aufziehen oder ist das ganze nur ein Trick dass man schneller zur Revision muss und wie ist das mit den Ölen/Harzen in einer Uhr, verdampfen die, verteilen die sich dann besser oder werden die schneller verbraucht?

Und wieso ist die "Uhr die ein Leben lang hält" eigentlich eine Automatikuhr die alle 5 Jahre zur Revision muss und nicht eine Quarz Uhr die 20-X Jahre (Wäre es möglich dass sie beinahe unendlich lange durchhält oder nützt sich da auch was ab wenn es eine gute Qualität ist?) ohne Revison aushält?

LG Philipp

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Re: Meine "erste" Uhr (Rover&Lakes Mastertime Skelett)

Beitrag von JLC » 03.05.2016, 20:24

Rolex hat es geschafft die Werke, Gehäuse, Zeiger und Bänder so von Roboterstrassen herzustellen, das diese Teile nur noch sehr wenig bis gar nicht nachbearbeitet werden müssen.
Rolex lebt von der Perfektion der Uhren und ihrer Geschichte dazu.
Die gesamte Entwicklung von Anfang bis zur Perfektion, das macht den Mythos Rolex aus. Dafür bezahlen einige sehr viel Geld.

Dann gibt es in der Tat Werkskonstruktionen die den Begriff Luxus zu Recht führen. So sind echte Tourbillons und Ewige Kalender schon höchste Uhrmacherkunst.

China vs Russen ? Da kommt es auf die Werke im Einzelnen drauf an. Da gibt es Unterschiede.

Alles was bewegt wird verschleißt. Egal ob aufm Uhrenbeweger oder am Arm.
Automatikuhren können von Hand aufgezogen werden. Ich würde es nur nicht immer so machen.

Eine Automatik Uhr hält ein Leben lang......eine Redewendung.
Uhren mit Quarzwerke halten eben so lange.
Viele Grüße

JLC
Bernd

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Re: Meine "erste" Uhr (Rover&Lakes Mastertime Skelett)

Beitrag von Breitling1998 » 03.05.2016, 22:20

Hallo JLC,

was würdest du denn jemanden vorschlagen der einige mechanische Uhren hat? Nicht aufziehen/tragen wenn sie nicht mehr gespannt ist und dann in der nächsten Woche/Monat/Jahr aufziehen und ruhen lassen oder ständig in Betrieb lassen?

Ich verstehe nicht warum das ein Aberglaube ist, bei genügend Revisionen und eventuell ein zwei Reparaturen kann man die gleiche Uhr doch ein Leben lang tragen oder nicht? Das ist doch der Grund warum man sich so eine teuere Uhr kauft weil sie ein Statussymbol ist was man bei genügend Pflege sein ganzes Leben lang tragen kann...sonst würde ja jeder die 15€ Casio tragen wenn sie ohne Reparaturen länger hält als eine Daytona oder?

LG Philipp

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Re: Meine "erste" Uhr (Rover&Lakes Mastertime Skelett)

Beitrag von JLC » 04.05.2016, 15:08

Immer aufziehen oder nicht ?, das muss jeder mit sich selbst ausmachen.
Meine Uhren, die nicht von mir getragen, werden nicht fortwährend aufgezogen, sondern nur dann, wenn sie an den Arm kommen.
Die Öle von heute verharzen nicht mehr, und halten wesentlich länger.

Eine mech. Uhr hält schon sehr sehr lange. Ein Lehen lang ? Mag man diese Uhr ein Leben lange sehen ?
Uhren werden verkauft, verschenkt oder auch weggeschmissen. Und neue Uhren kommen.
Der Geschmack verändert sich mit den Jahren.
Hätte mir jemand vor 25 Jahren gesagt das ich Gelbgold, Rotgold oder Bicolor-Uhren mag, den hätte ich mit Knüppel aus der Stadt gejagt.
Heute trage ich gerne diese Uhren.

Uhren als Statussymbol.....? Wer es braucht, von mir aus. Ich zähle mich nicht dazu.
Und ob meine damaligen verkauften Uhren noch am leben sind ? Tja, wer weiß....
Viele Grüße

JLC
Bernd

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Re: Meine "erste" Uhr (Rover&Lakes Mastertime Skelett)

Beitrag von Breitling1998 » 04.05.2016, 19:35

Hallo JLC,

Also die ziehst es vor eine Uhr die du nicht brauchst einfach nicht aufzuziehen? Du bist niemand der meint dass dann das Öl/Harz ranzig wird und bewegt werden musst, sondern dass es dann eher verbraucht wird?

Naja ich bin der meinung dass es schon von Vorteil ist dass das was man kauft lange funktioniert, bei solchen Preisen erst recht...mit "ein ganzes Leben" beziehe ich mich darauf dass man auch noch andere Uhren trägt aber sie halt dann 3 Tage in der Woche beispielweiße trägt und sie einen so dann überlebt, ich rede nicht von einer Uhr die man 27/7 trägt..



LG Philipp

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Re: Meine "erste" Uhr (Rover&Lakes Mastertime Skelett)

Beitrag von JLC » 04.05.2016, 20:17

Richtig, die Uhren die nicht getragen werden, werden auch nicht aufgezogen. Die Werke und die dazu gehörenden Öle halten auch eine längere Pause ohne Beanstandungen durch. Oder meinst Du, das eine Rolex zum Beispiel innerhalb kurzer Zeit sofort verkauft wird ? Auch solche Uhren liegen auch teilweise 6 Monate oder länger beim Konzi. Der Konzi zieht die Neuuhren mit Sicherheit nicht auf.

Ich hoffe und glaube das meine JLC DS mich überleben wird, mit der ihr angemessenen Pflege.
Andere Uhren werde ich wahrscheinlich später mal verkaufen.
Ob, und/oder wie lange eine Uhr läuft, darüber zerbreche ich mir nicht meinen Kopf.

Sollte eine meiner Uhren von Vorgang auf Nachgang gleiten, dann ab zum Uhrmacher, Revi machen lassen. Ist sie die Revi nicht mehr wert, dann kann sie noch als Teilelieferant dienen, oder sie wird, mit Revibedarf, verkauft.
Viele Grüße

JLC
Bernd

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Re: Meine "erste" Uhr (Rover&Lakes Mastertime Skelett)

Beitrag von Breitling1998 » 04.05.2016, 23:37

Ich habe Interesse an dieser Uhr von Tissot, ja es ist eine Quarz Uhr, aber sie hat einen ewigen Kalender :) http://www.uhrzeit.org/uhren/Tissot/T-c ... 057.00.php

Kennst du analoge Uhren mit ewigem Kalender die im Preissegment von 50-500€ sind? (Automatik Uhren beginnen da vermutlich noch gar nicht weil das sehr aufwendig ist dass mechanisch herzustellen, oder hab ich da irgende eine Seiko oder so nicht auf dem Schirm, die sind aber auch teuerer obwohl es Uhren aus Fernost sind, oder?)

Das Werk bei dieser Uhr ist ein ETA G15.561, wird das eigentlich E-T-A ausgesprochen oder einfach "Eta"? Kannst du sagen ob das ein gutes Werk ist oder ob das ein Werk ist das vermutlich nicht länger als 10 Jahre mitmacht?

Vermutlich werde ich mir aber vorher eine Casio G-Shock Classic in Camoflage kaufen (oder rätst du mir Qualitätsmäßig davon ab, ich bin eben der Meinung dass eine Uhr schon so....10 Jahre halten sollte egal wie teuer)...ich habe Jahre lang über Casio geflucht aber ich muss sagen die Funktionen und was die Uhr aushält, ist wenn man sie für den Sport benutzt echt Klasse! :) (Aber nur weil sie Analog + Digital ist, sonst hätte ich sie nicht genommen weil ohne Zeiger sieht eine Uhr nicht gut aus finde ich) http://i.ebayimg.com/images/g/B3EAAOSws ... s-l300.jpg (Preis 99-119€)

LG Philipp

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Re: Meine "erste" Uhr (Rover&Lakes Mastertime Skelett)

Beitrag von JLC » 05.05.2016, 09:57

Mit der Tissot macht Du nichts falsch. Das ist ne gute Uhr.
Das Werk; ein ETA ist vollkommen i.O. und wird vermutlich länger als die nächsten 10 Jahre durch halten.

Quarzuhren mit ewigem Kalender ? Habe ich mich noch nie drum gekümmert, weil für mich eher uninteressant.
Aber es gibt Google: https://www.google.de/search?q=quarzuhr ... BigA&dpr=1

Casio G-Shock.....nicht mein Fall, aber wenn sie Dir gefällt, warum nicht ?
Eine Digitaluhr hatte ich mal, ich glaub es war Ende der 70er oder so, ist aber, wie sich herausstellte nicht mein Style.

Ich habe mit meinen wenigen Quarzuhren, fast Alle aus der Schweiz, noch nie wirklich große Probleme gehabt.
Welche gut ist, meine Junghans Mega. So als Zeitgeber-Uhr zur Kontrolle, wirklich klasse. Aber oft tragen tue ich diese Uhr nicht.
Viele Grüße

JLC
Bernd

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