Meine "erste" Uhr (Rover&Lakes Mastertime Skelett)

Hier könnt Ihr Euch die Meinung der anderen User zu Euren neu erworbenen Uhren einholen
Breitling1998
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Meine "erste" Uhr (Rover&Lakes Mastertime Skelett)

Beitrag von Breitling1998 » 24.04.2016, 16:28

Hallo Leute,

Ich bin neu hier im Forum und wollte mich erstmal vorstellen in dem ich euch meine erste Uhr zeige die ich gezielt haben wollte (als 2. Klässler hatte ich ein paar Aldi Uhren die ich nicht dazuzähle und höchstens 3 Tage getragen habe, weil ich Uhren nicht ausstehen konnte). Nun ja, hier ist meine erste Uhr, ich hab sie seit April 2012, hab sie im Jahr 2012 und 13 höchstens 3 Wochen getragen und dann wieder in den Schrank gelegt, seit Juni letzen Jahres trage ich sie jeden Tag bzw dann als ich mir mehr Uhren gekauft habe im Wechsel. Das Armband ist ausgetauscht, das Original war eine Art Krokodilleder und das hat mir nicht so gut gefallen. Was haltet ihr von der Uhr? Ich weiß dass das ein billiges Uhrwerk ist, und ich froh bin wenn sie ein paar Jahre funktioniert, und wenn ich ausgelernt habe in meinem Beruf werde ich mir einige Luxusuhren zulegen die ein Leben lang halten bei entsprechender Wartung. :thumbup:

Wie sieht es eigentlich aus wenn das Uhrwerk mal kaputt ist? Kann das ein normaler Uhrmacher reparieren oder muss es dann ein bestimmtes Zahnrad sein was es nur in diesem China Uhrwerk gibt? Weil ich mache mir schon Sorgen darüber dass wenn sie mal kaputt ist (was sie sicher mal ist) was ich dann tun soll ausser sie im Schrank zu verstauen um sie ab und an mal wieder anzuschauen... :/

Hoffe sie gefällt euch :)
LG Philipp


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http://www.pic-upload.de/view-30455735/ ... 2.jpg.html

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JLC
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Re: Meine "erste" Uhr (Rover&Lakes Mastertime Skelett)

Beitrag von JLC » 25.04.2016, 09:19

Moin Philipp,
ein herzliches Willkommen.

Tja, das mit den Uhren aus Fernost ist wie Lotto spielen.
Es gibt Uhren die richtig gut laufen, und es gibt Uhren da steckt der Wurm drin.

Eine Rover & Lakes ist nicht schlecht, aber vom "Überflieger" weit entfernt.

Und die Uhrmacher. Einige sagen ja, da gehe ich bei. Andere lehnen diese Werke kategorisch ab.
Viele Grüße

JLC
Bernd

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Arno
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Re: Meine "erste" Uhr (Rover&Lakes Mastertime Skelett)

Beitrag von Arno » 26.04.2016, 07:56

Hallo Phillip,


willkommen im Forum.


Du hoffst, dass uns hier im Forum die Uhr gefällt. Das halte ich für nicht wichtig. Wichtig ist, das die Uhr DIR gefällt.

Ob die Uhr "billig" ist und ein Chinawerk hat oder "teuer" ist und ein Super-Duper-Luxus-Uhrwerk hat, ist da nicht sooo
ausschlaggebend. Ich trage genauso eine Seiko Kinetic für 179 Euro, wie eine Breitling für knapp 3000. Beide gefallen
mir.

Das mit der Reparatur ist schwierig. Wie JLC schon schrieb, gibt es Uhrmacher die sowas nicht mal mit der Kneifzange
anfassen, und andere die sich daran versuchen. Es kommt hier wohl auch auf die Art des Defektes an.

Gruß
Arno :wave:
Die Zeit mag Wunden heilen, aber sie ist eine miserable Kosmetikerin.
-MARK TWAIN-

Breitling1998
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Re: Meine "erste" Uhr (Rover&Lakes Mastertime Skelett)

Beitrag von Breitling1998 » 26.04.2016, 09:44

Danke euch beiden,


ich habe noch eine Ingersoll Automatikuhr und eine Festina Edelstahl Quarzuhr die ich hier noch hochladen werde, keine Sorge mir gefallen meine Uhren :)

Wie sieht die Sache bei Quarzuhren aus? Wenn das Quarzwerk den Geist auf gibt muss vermutlich ein neues her...gibt es dann auch Ersatz für bestimmte Uhren? Ich rede jetzt nicht von irgendwelchen teurern Quarzuhren die jeder kennt wie Beispielsweiße der Breitling Colt etc. sondern zum Beispiel von einer Festina oder zum Beispiel einer Zeppelinuhr, ist das immer ein ganz spezielles werk was nur in die Uhr passt oder kann man da auch ein anderes einbauen? (Dass es die gleichen Funktionen zum Beispiel Antrieb für Sekundenzeiger etc haben sollte ist mir klar). Weil sonst hätte ich eine Quarzuhr in die kein Werk passt und die kaputt ist..auch ein Grund warum ich mir vermutlich niemals eine (teure bzw billige) Uhr kaufen würde mit Quarzwerk weil ich mir bei Automatikwerken sicher bin dass sie jemand reparieren kann auch in 100 Jahren, bei den Quarzuhren ist das ein bisschen heikel oder nicht? (Die Festina ist eine Ausnahme aber ich mache mir trotzdem Sorgen falls sie in X Jahren mal kaputt geht, klar Festina ist kein kleiner Hersteller aber bei einer billigen Quarzuhr würde es dann noch schwieriger aussehen und wenn mir eine Uhr gefällt gefällt sie mir egal wieviel sie kostet :D )


Hoffe ihr versteht was ich meine und ich hab mich nicht zu blöd ausgedrück :D
LG Philipp

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JLC
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Re: Meine "erste" Uhr (Rover&Lakes Mastertime Skelett)

Beitrag von JLC » 26.04.2016, 10:22

Hey Philipp,
das ein Quarzwerk kaputt geht, das ist sehr selten. Die sind eigentlich sehr robust. Und wenn mal doch, dann kommt es bei den vielen günstigeren Uhren auf die eigene Emotion drauf an.

Neues Quarzwerk kaufen, das defekte ausbauen, neue Werk einsetzen, Zeiger setzen, Dichtungen neu und ggf abdrücken lassen das kann schon mal den Restwert einer Quarzuhr über steigen. Machbar wäre es aber.
Bei den bekannten Herstellern können diese Werke geordert werden. Das macht in der Regel der Uhrmacher. Der weiß, oder sollte wissen, welches Werk in welche Uhr passt.
Denn irgend ein Werk passt nicht, weil die Größe und Durchmesser beachtet werden muss, aber auch das Zeigerfutter muss passig sein.

Bei den mechanischen Werken irrst Du. Die können nicht alle noch weitere 100 Jahre repariert werden.
Es gibt mech. Werke, die sind keine 60 Jahre alt, und für diese Werke gibt's keine Ersatzteile mehr.
Das ist abhängig von den Herstellern der Uhr, b.z.w. der Werke.
Viele Grüße

JLC
Bernd

Breitling1998
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Re: Meine "erste" Uhr (Rover&Lakes Mastertime Skelett)

Beitrag von Breitling1998 » 26.04.2016, 10:48

Vielen Dank JLC,

also ich dachte, dass Quarzuhren im unteren Preissegment (Discounteruhren oder günstige Markenuhren) nach einigen Jahren automatisch kaputt gehen wegen geplante Obsoleszenz und dass allgmein ein Verschleiß am Quarzkristall vorliegt, liege ich damit falsch?

Das finde ich sehr schade dass es dafür keinen Ersatz mehr gibt aber wem es das Wert ist kann sich das Ersatzteil sicher anfertigen lassen oder? :)

Und wie ist das nun bei den Automatischen Uhren? Wenn sie nicht vielen Stößen etc. ausgesetzt werden, liegt dann ein Verschleiß der Zahnräder vor? Weil wenn das Stahl so hart ist dass es mehr aushält als es muss liegt doch eigentlich kein Verschleiß vor, oder ist es so dass der dann nur nicht so groß ist? (Ich rede vom Härtegrad im Bezug zur Belastung, man kann ja zum Beispiel über einen Fußweg aus Stein gehen und es passiert nichts weil die Sohlen nicht so hart sind oder ist es so dass der Stein sich auflöst aber dafür sehr langsam?)

Ich hoffe wie immer dass ihr das versteht

Vielen Dank für eure Hilfe

LG Philipp

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JLC
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Re: Meine "erste" Uhr (Rover&Lakes Mastertime Skelett)

Beitrag von JLC » 26.04.2016, 12:38

Es gibt billige Quarzuhren die halten sehr sehr lange. Und es gibt Quarzuhren im mittlerem Preisbereich die auch sehr lange durch halten.
Meine OysterQuartz stammt aus den 80er und klickt fröhlich vor sich hin. Laut Uhrmacher ist kein Verschleiß feststellbar.

Wenn ich mech. Uhren schreiben, dann unterscheide ich nicht zwischen Handaufzug und Automatik.
Es gibt zum Beispiel alte Werke von AS, da gibt's keine Ersatzteile mehr für. Man kann sich natürlich ein Ersatzteil anfertigen lassen, aber das kostet.

Alles was sich bewegt verschleißt.
Quarzuhren weniger schnell als mechanische Uhren. Logisch, denn in Quarzuhren sind wesentlich weniger mech. Bauteile verbaut.
So kann eine Quarzuhr Erschütterungen besser verkraften als eine mechanische Uhr.

Aber, eine Quarzuhr ist leblos. Bei ihr springt der Sekundenzeiger hektisch von Sekunde zu Sekunde. Das ist bei einer mechanischen Uhr völlig anders. Hier läuft der Sekundenzeiger smart übers Zifferblatt.
Viele Grüße

JLC
Bernd

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Re: Meine "erste" Uhr (Rover&Lakes Mastertime Skelett)

Beitrag von Breitling1998 » 26.04.2016, 18:55

Vielen Dank für deine Mühe JLC,

Ich hoffe das war es erstmal mit Fragen an dich... :)
Obwohl eine habe ich noch, wieso genau sind auch die Quarzuhren im Bereich der Schweizer Uhren so teuer? Klar der Name aber drinnen steckt doch vermutlich nichts besseres als bei Seiko im 500 Euro bereich oder ist das eine andere Liga? Ich bilde mir ein das jemand mal gesagt hat dass seine Colt Quarz bereits nach 5 Jahren kaputt war...klar so was passiert bestimmt ab und zu mal aber seit dem habe ich keinerlei Respekt mehr vor Quarzuhren im oberen Preissegment weil mich das abgeschreckt hat...



LG Philipp

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Re: Meine "erste" Uhr (Rover&Lakes Mastertime Skelett)

Beitrag von Breitling1998 » 27.04.2016, 00:24

Hallo JLC,

mir ist noch eingefallen dass du gesagt hast dass Quarzuhren nicht "leben" das weiß ich und finde ich selbst auch sehr schade, aber die Oysterquarz hat auch einen gleitenden Sekundenzeiger richtig? Wie sieht das mit anderen teueren Quarzuhrenmarken aus?

Hab dem vorherigem Beitrag übrigens noch ergänzt, hoffe du übersiehst das nicht :( :)

LG Philipp

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JLC
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Re: Meine "erste" Uhr (Rover&Lakes Mastertime Skelett)

Beitrag von JLC » 27.04.2016, 12:16

Hallo Philipp,
nun ja, der Name einer Uhr, des Herstellers, dafür legt man schon mehr hin. Aber eine Uhr besteht eben nicht nur aus Werk.
Gehäuseverarbeitung, Saphierglas oder nicht, Bandverarbeitung und Vieles mehr kommen da zusammen.

Zu den Werken.
Da kommt es auf die Verarbeitung der Werke an. Polierte Kanten, gebläute Schrauben, wieviel Plastik wurde verbaut.

Billigwerk.
Bild

Teures Werk.
Bild
Und nein, auch bei der OQ springt der Sekundenzeiger, aber mit einem Klicken, das hört sich klasse an.

Du erkennst den Unterschied.

Nichts gegen Seiko, aber die sind im Bereich von Quarz-Werken, ein Massenhersteller, wobei die richtig guten Quarzwerke von Seiko auch teuer sind.
Siehe dazu Seiko GS-Uhren.

Wenn mal nach 5 Jahren eine Breitling kaputt geht, dann heißt das nicht, das alle Werke so sind.

Hab ich was vergessen ?
Viele Grüße

JLC
Bernd

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Re: Meine "erste" Uhr (Rover&Lakes Mastertime Skelett)

Beitrag von Breitling1998 » 27.04.2016, 19:21

Hallo JLC,

Danke für deine Antworten.

Also ist die Schweiz auch bei Quarzuhren führend? Weil ich war bisher immer der Meinung (warum auch immer..) das Japanische "Hightechquarzuhren" gleichwertig oder besser sind als Quarzuhren aus der Schweiz und dass die Schweizer eher mit den Automatikuhren führend sind.
Wie sieht das aus bei der Rolex OQ, das Werk ist ja eines der ersten Quarzwerke, ist es dennoch ausgereift oder ein bisschen...naja....unausgereift? :D

LG Philipp

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Re: Meine "erste" Uhr (Rover&Lakes Mastertime Skelett)

Beitrag von JLC » 28.04.2016, 08:52

Sagen wir mal so, zu Beginn der damaligen Quarzwelle waren die "Gelben" führend im Quarzwerkebau. Das hat sich aber im Laufe der Zeit normalisiert.
Nehmen wir die ETA und Seiko im mittlerem Preisbereich. Da nehmen sich die Werke nicht viel, wenn es um die Qualität geht.
Im gehobenen Preisbereich, auch hier, entscheidet das persönliche Empfinden. Qualitativ stehen sich die Quarzwerke aus beiden Lagern in Nichts nach.

Das OQ-Werk von Rolex ist ausgereift. Damals wie Heute bringt Rolex ausschließlich sehr gute Werke auf den Markt.
Das Rolex-Quarzwerk wird aber nicht mehr hergestellt. Diese Uhren sind mittlerweile sehr beliebt unter den Sammlern.
Viele Grüße

JLC
Bernd

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Re: Meine "erste" Uhr (Rover&Lakes Mastertime Skelett)

Beitrag von Breitling1998 » 28.04.2016, 13:41

Das klicken beim Sekundenwechsel ist denke ich mal beabsichtig oder? (Vermutlich dass es noch ein bisschen was von einer Automatikuhr hat, vom Flair her)

Ich weiß dass die OQ nicht mehr gebaut wird, schade eigentlich, wie sieht es mit der Batterie aus? Hält die bei diesem "alten" Werk genauso lang oder sogar länger als bei einer X beliebigen Uhr (Casio etc.) der "Neuzeit"?

Gibt es andere Uhren die ein Quarzwerk haben aber der Sekundenzeiger über das Ziffernblatt "schwebt" oder mindestens auch so schön klickt wie bei der OQ? Weil ich mal eine Wanduhr gesehen habe, Quarzbetrieben und da der Sekundenzeiger auch permanent in Bewegung war...

LG Philipp

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Re: Meine "erste" Uhr (Rover&Lakes Mastertime Skelett)

Beitrag von JLC » 28.04.2016, 13:52

Ja, das klicken ist so gewünscht.

Eine Batterie hält ca. 2 Jahre.

Und ja, es gibt Quarzuhren bei denen der Sekundenzeiger über das Zifferblatt gleitet.
Das sind Uhren mit Stimmgabelquarz.
Entwickler und erster Herausgeber war Bulova.

Aber aufpassen. An diese Werke traut sich nicht jeder Uhrmacher ran.
Viele Grüße

JLC
Bernd

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Re: Meine "erste" Uhr (Rover&Lakes Mastertime Skelett)

Beitrag von Breitling1998 » 29.04.2016, 11:58

Ich weiß, es ist für den Laien oder Uhrenträger der 10 verschiedene Schweizer Uhren nicht einmal überlebt schwer zu sagen, aber wenn man Uhrenmarken nach Qualität/Lebensdauer sortieren müsste (Automatikuhr, bei ausrechend Revisionen natürlich) wie sähe da dann ungefähr für dich die Reihenfolge aus?

Patek Philippe
A. Lange u. Söhne
Audemars Piguet
Rolex

Oder liege ich damit nun vollkommen falsch oder kann man das so nicht sagen?

LG Philipp

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