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Vor dem Uhrenkauf: 5 Tipps und Fakten

Karo
von Karo

Eine Uhr ist, anders als ein Paar Schuhe, eine Anschaffung, die man nicht ständig tätigt. Klar gibt es Uhrensammler, die sich monatlich über Zuwachs freuen, aber in der Regel kauft man sich eine hochwertige Uhr für besondere Anlässe und eventuell ein paar Modeuhren als schmückende Accessoires.
Hier die 5 wichtigsten Fakten, die man vor dem Uhrenkauf beachten sollte:

1.    Uhrwerk
Wenn man lange etwas von seiner Uhr haben möchte, sollte man darauf achten, dass es sich um deutsche oder Schweizer Uhrwerke handelt. Die besten Werke sind die Manufakturwerke, da diese in Handarbeit gefertigt werden.

2.    Preis
Auch Uhren unter 1000,- € bieten Qualität und werden den persönlichen Ansprüchen gerecht. Gerade für Einsteiger eignen sich Marken wie Junghans, Hamilton oder Oris. Dort findet man eine große Auswahl an hochwertigen Markenuhren zu erschwinglichen Preisen.

3.    Qualität
Gerade bei zertifizierten Uhrenhändlern kann man sicher sein, auch Originalware zu erwerben. Aber auch bei Originalware gibt es Qualitätsunterschiede. Man sollte auf die Verbauung achten und testen, wie beispielsweise die Krone reagiert, lässt sie sich z.b. einfach oder nur sehr schwer reindrücken? Auch beim Glas gibt es Unterschiede: so ist Saphirglas besonders hochwertig und kratzfest, während Mineralglas ein bisschen empfindlicher ist.

4. Pflege
Wer Geld investiert, sollte sich auch darüber bewusst sein, dass eine mechanische Uhr einen gewissen Pflegeanspruch hat. Wer also lange etwas von seiner Uhr haben will, sollte sie regelmäßig zur Revision bringen. Dort werden die Einzelteile der Uhr gewartet und sie funktioniert danach wieder einwandfrei. Diese Leistung ist zwar nicht ganz günstig, aber vergleichbar mit einer Autoinspektion. Führt man diese regelmäßig durch, bleibt man vor ungewollten Überraschungen verschont.

5. Gebrauch
Eine Uhr ist auch ein Gebrauchsgegenstand, deswegen sollte man darauf achten, wie robust eine Uhr ist. Sportuhren sind darauf ausgerichtet, bei körperlichen Betätigungen getragen zu werden und sind deshalb besonders robust. Ansonsten empfiehlt es sich aber, die Uhren beim Sport abzunehmen, um unnötige Belastungen wie Stöße oder ähnliches zu vermeiden. Auch bei der Wasserdichtigkeit gibt es Unterschiede: so sollten Uhren, die nur bis zu 3 bar ausgewiesen sind auf keinen Fall zum Baden oder Schwimmen getragen werden.