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Was eine Taucheruhr alles aushalten muss

Karo
von Karo

Wenn in Deutschland die Temperaturen unter dem Gefrierpunkt liegen und man leise frierend auf den Frühling wartet beginnt für Freunde des Tiefseesports die Tauchsaion. Die Taucherparadiese dieses Erdballs erfreuen sich zahlreicher Besucher, alle auf der Suche nach ein bisschen Abenteuer und voller Entdeckergeist. Faszinierend ist sie ohne Zweifel, diese Welt unter Wasser, die schier unendlich scheint und noch lange nicht in Gänze erforscht wurde. Ich belasse es allerdings lieber beim Zuhören, wenn Freunde fasziniert von ihren Erlebnissen berichten. Klar macht sich ein wenig Neugierde breit, wenn ich in die strahlenden Gesichter blicke und spüre, dass diese Magie in diesem Zweituniversum rumzustöbern, riesengroß sein muss. Dennoch überwiegt bei mir persönlich ein gewisser Respekt mich auf so ein Abeneteuer einzulassen.

Da ich aber wie bereits erwähnte im Freundeskreis einige Tauchfans habe und diese dann und wann bei mir nach Taucheruhren fragten, begann ich mich mit dem Thema mal ein wenig näher zu befassen und habe mal recherchiert, was eine Uhr aushalten muss, um überhaupt als Taucheruhr bezeichnet werden zu können. Ein wesentlicher Faktor ist natürlich die Wasserdichtigkeit, die muss bei einer Taucheruhr 200 m betragen, das heißt sie muss einem Prüfdruck von 20 Bar standhalten und das für mindestens zwei Stunden. Im Anschluß muss sie für weitere drei Stunden in drei Metern Tiefe auf Funktionalität getestet werden. Eine zertifizierte Taucheruhr muss mit einer drehbaren Lünette ausgestattet sein und besonders stoßsicher sein. Sie muss sich verschiedenen Tests in unterschiedlich temperierten Verhältnissen und erst wenn das alles ohne Beanstandung ablief kann sich eine Taucheruhr auch die Bezeichnung nach ISO 6425 zertifiziert auf die Fahne schreiben.