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Zeitumstellung und Gesundheit

Allgemeines

Leider fällt uns die saisonale Zeitumstellung gerade zu Beginn des Jahres besonders schwer. Zwar wird die Tageslichtphase merklich weiter in den Tag hinein verschoben, was sicher eine positive Auswirkung auf unseren Lebensgenuss hat, dennoch bringt die verschobene Stunde unseren Biorhythmus förmlich aus dem Takt. Insbesondere an den auf die Zeitumstellung folgenden Tagen verfliegt die Zeit oft rasend schnell, so dass wir der geraubten Stunde Tage lang hinterherlaufen. Müdigkeit und Niedergeschlagenheit gehören zu den gängigsten Folgen. Allerdings sind die Menschen in der Anpassung an die Veränderung äußerst unterschiedlich veranlagt: Was manch einer innerhalb von wenigen Tagen verknackst, kann bei empfindlicheren Menschen schon mal mehrere Wochen dauern.

Studien haben gezeigt, dass uns das Zurückstellen der Uhr im Herbst weniger Probleme verschafft. Der auf die Umstellung folgende 25-Stunden-Sonntag wird oft als besonders lang und entspannend empfunden. Zwar wird der Biorhythmus auch hier durcheinander gebracht, dennoch nehmen viele Menschen die Sommer-Herbst-Umstellung positiv wahr, da ihnen quasi eine Stunde geschenkt wird. Desto mehr fehlt die geklaute Stunde im Frühjahr, wenn die Uhr vorgestellt wird und eine Stunde einfach mal so unter den Tisch fällt.

Fest steht, dass der Schlaf-Wach-Rhythmus von Mensch und Tier durch die Zeitumstellung aus dem Takt gebracht wird und dieses verschiedene gesundheitliche Auswirkungen nach sich zieht:

Zwar zeigen nicht alle Studien zum Thema Zeitumstellung und Gesundheit derart deutliche Zusammenhänge. Unterm Strich scheint aber klar, dass die Anpassung an die Zeitverschiebung nicht ohne Auswirkungen auf unser Wohlbefinden bleibt.

Chronobiologie - von Eulen und Lerchen

Die Chronobiologie beschäftigt sich mit biologischen Rhythmen und den biologischen Zeitgebern, die diese Rhythmen ermöglichen.
Beim Menschen unterscheidet die Chronobiologie zwei Chronotypen, die genetisch festgelegt sind und unsere innere Uhr mitbestimmen: auf der einen Seite der späte Chronotyp, die 'Eule' - diejenigen, die eher spät ins Bett gehen und entsprechend spät aufstehen - und auf der anderen Seite der frühe Chronotyp, die 'Lerche' - also die Frühaufsteher, die normalerweise auch früh ins Bett gehen.

Speziell die Zeitumstellung im Frühjahr, bei der uns eine Stunde ´geklaut´ wird, ist besonders für die Eulen ein Problem mit lange anhaltenden Nachwirkungen, da sie noch weniger als bei den Lerchen ihrer inneren Uhr entspricht. Die Folgen sind vergleichbar mit denen des Jetlags, denn im Prinzip passiert genau dasselbe, als würde man eine Flugreise in ein Land mit einer anderen Zeitzone unternehmen.

Auswirkungen auf den Schlafrhythmus

Die einen freuen sich auf die Zeitumstellung und die anderen wissen nicht mehr wohin mit sich. Wer sich zu den Arbeitsliebenden oder auch Langschläfern zählt, kann sich zur Umstellung auf die Winterzeit glücklich schätzen, denn dieser Tag ist 25 Stunden lang. Jetzt kann endlich das erledigt werden, was aus zeitlichen Gründen immer aufgeschoben wurde oder man nutzt diese Stunde um einmal länger zu schlafen.

Da liegt es doch eigentlich nahe, dass wir uns auf diesen langen Tag freuen können. Doch viele Menschen haben starke Probleme mit der Zeitumstellung, weil vor allem der natürliche Schlafrhythmus gestört wird. Der Körper wird also völlig aus dem Takt geschmissen, wenn es plötzlich früher dunkel ist. Wer den Schlafrhythmus dann nicht einhält, wird unkonzentriert und kann teilweise sogar krank werden. Es ist leider gar nicht so einfach, sich von heute auf morgen nach einen neuen Rhythmus zu richten. Auch wenn es sich bei der Umstellung nur um eine Stunde handelt, wird man früher oder später die Auswirkungen kurzfristig merken. Diese wirken sich recht häufig auf die Psyche und viele Körperfunktionen etwa den Kreislauf, den Stoffwechsel und das Wohlbefinden aus. Die innere Uhr bestimmt eben, was unser Körper und unser Gehirn wann machen und wenn man das durcheinander bringt, können Probleme entstehen. Sie richtet sich normalerweise nach dem Stand der Sonne, der Jahreszeiten und den eigenen Bedürfnissen des Körpers. Sobald es dunkel ist, wird der Botenstoff Melatonin vermehrt ausgeschüttet, weshalb wir müde werden. Ist der Anstieg des Hormons am Hochpunkt angelangt, befinden wir uns im Tiefschlaf. Wird es am Morgen hell, sinkt der Melatoninspiegel wieder ab und unser Körper wird wieder wach.

Um sich und seinen Körper gut auf diese Umstellung vorzubereiten, sollte man versuchen seine Routine langsam an die neue Zeit anzupassen. Bei der Umstellung auf die Winterzeit, kann man versuchen Abend für Abend schon etwas früher ins Bett zu gehen, damit sich der Schlafrhythmus gut einstellen kann. Aber auch die restlichen Abendroutinen wie das Abendbrot, sportliche Aktivitäten oder auch das Fernsehen auf der Couch sollten etwas eher stattfinden als gewohnt. Ein Spaziergang am Abend ist hilfreich, um frische Luft zu tanken und nach der Arbeit zur Ruhe zu kommen, denn so können sie anschließend besser einschlafen.

Nach der Umstellung ist es außerdem wichtig, die ersten Tage nicht zu überstürzt anzugehen. Man sollte den Tag also etwas entspannter angehen und die Termine nicht auf den frühen Morgen oder Abend legen. So ist es etwas einfacher für den Körper mit der neuen Uhrzeit klarzukommen.

Zeitumstellung und Medikamenteneinnahme

Die Zeitumstellung steht wie jedes Jahr im März und im Oktober an und neben der Frage in welche Richtung sie nun verschoben wird, stellt sich bei einigen auch die Frage wie es mit der Einnahmezeit von Medikamenten, insbesondere der Pille aussieht. Zu erst einmal wird die Uhr bei der Umstellung auf die Sommerzeit eine Stunde vor gestellt. Bei der Umstellung auf die Winterzeit, die bekanntlich auch die „Normalzeit“ ist, wird die Uhr also dementsprechend eine Stunde nach hinten gestellt. Bei vielen Medikamenten soll oft ein bestimmter zeitlicher Rhythmus eingehalten werden, um die Wirkung nicht zu unterbrechen. Doch bei einer Zeitumstellung ist es manchmal schwer sich an die genaue Uhrzeit zu halten, da man das Medikament ja eigentlich eine Stunde eher oder später einnehmen müsste.

Bei der Anti-Baby-Pille sollte der Rhythmus normalerweise 24 Stunden betragen. Dieser kann aber bei Mikropillen, das sind Kombinationspillen aus weiblichen und männlichen Hormonen, auch problemlos ausgedehnt werden, sodass sie innerhalb von zwölf Stunden, entfernt vom normalen Einnahmezeitpunkt, eingenommen werden sollte. Wird diese Zwölf- Stunden-Frist jedoch überschritten, ist ein verlässlicher Schutz nicht mehr gewährleistet. Hier sollte dann ein zusätzliches Verhütungsmittel verwendet werden.

Die Verschiebung der Einnahmezeit einer gestagenhaltigen Minipille sollten sie etwas vorsichtiger behandeln und darauf achten, dass die normale Einnahmezeit nicht um 90 Minuten überschritten wird, um einen sicheren Schutz vor einer Schwangerschaft zu gewährleisten. Nimmt man diese also gewöhnlich immer um acht Uhr ein, dann macht es bei der Zeitumstellung nichts aus, weil ja nur eine Stunde Unterschied besteht. Nach ein bis zwei Tagen hat sich der Körper an die neue Zeit der Pilleneinnahme gewöhnt und der Hormonspiegel ist wie vor der Zeitumstellung.